Siegerehrung durch Schwimmstar Natalie du Toit
Die für den TSV Pfungstadt startende Schwimmerin Elena
Heinrich nutzte im November ihren Urlaub in Südafrika unter anderem um bei drei
Freiwasserschwimmen an den Start zu gehen.
Sportlicher Höhepunkt war am 13.11. eine Veranstaltung im
bei Wellenreitern aus aller Welt populären Jeffreys Bay. Vor Wellen und
Strömung geschützt starteten die Freiwasserschwimmer über verschiedene
Distanzen in einem Yachthafen im ca. 20 Grad kühlen Salzwasser des Indischen
Ozeans.
Elena Heinrich siegte dabei in ihrer Altersklasse (40 – 49)
beim Wettbewerb über drei Kilometer in einer Zeit von 54 Minuten und acht
Sekunden. Ein besonderes Erlebnis war die anschließende Siegerehrung. Im
Beisein einer großen sportlichen Persönlichkeit, der Olympia-Teilnehmerin und
Paralympics Goldmedaillengewinnerin Natalie du Toit die an diesem Tag über 5 KM
siegte, erhielt Elena ihre Medaille von der amtierenden Vize-Weltmeisterin über
die 10-KM-Distanz, der Italienerin
Martina Grimaldi die kurz zuvor über die
10 KM gestartet war und diese gewann.
Natalie du Toit, deren linkes Bein nach einem Verkehrsunfall
im Jahr 2001 vom Knie abwärts amputiert werden musste, ist eine der
erfolgreichsten behinderten Sportlerinnen aller Zeiten und die erste Athletin
mit einer Amputation, die sich für die Teilnahme an den Olympischen Spielen
(2008 in Peking) qualifiziert hat. Sie war dort Fahnenträgerin der
südafrikanischen Mannschaft bei der Eröffnungsfeier.
Bereits eine Woche zuvor startete Elena Heinrich ein Tag
nach ihrer Ankunft in Kapstadt beim ersten Durchgang einer Serie von
Freiwasserveranstaltungen in Paarl in der südafrikanischen Weinregion über 1000
Meter. Elena gewann die Wertung in ihrer Altersklasse (31 – 99) bei dieser gut
organisierten, aber von unfreundlichen Bedingungen geprägten Veranstaltung (Lufttemperatur
ca. 14 Grad / Wasser ca. 18 Grad) in einer Zeit von 19:53,39.
Im letzten Wettkampf während ihres Urlaubs startete Elena am
26.11. unter dann optimalen Wetter- und Wasserbedingungen erneut in Paarl und
belegte über die 3 Kilometer-Distanz in ihrer Altersklasse (31 - 99) den
zweiten Platz in 58:05,91.
Die mitgebrachten Medaillen und die sehr professionell
organisierten Veranstaltungen werden bei Elena lange für schöne
Urlaubserinnerungen sorgen. Eine beeindruckende Erfahrung war auch das bereits
im Jugendbereich ein sehr hohes Niveau bei den südafrikanischen Schwimmerinnen
und Schwimmer vorhanden ist. Und dies obwohl die Trainingsbedingungen der
Sportler in Südafrika überwiegend schlechter sind, als in
Deutschland.
Wer sich dafür interessiert im kommenden Sommer in Hessen
einmal bei einem Freiwasser-schwimmen zu starten, kann Elena jederzeit dazu
ansprechen.
Volker Klehr/Elena Heinrich

Mit
der Weihnachtsfeier wurde für die Schwimmabteilung des TSV auch das Jahr 2011
abgeschlossen. Auch in diesem Jahr war wieder viel los, sowohl sportlich als
auch neben dem Becken. Die Schwimmer besuchten insgesamt 20 Wettkämpfe.
Highlights waren sicherlich unsere eigenen erfolgreich ausgerichteten
Veranstaltungen im Januar im Hallenbad, die Vereinsmeisterschaften im Februar
und der Sommerwettkampf im Juni im Freibad. Höhepunkt waren ohne Frage die DMS
im Februar. Mittlerweile genießt die erste Mannschaft zwar die wohlverdienten
freien Weihnachtstage, aber ab Anfang Januar wird die intensive Vorbereitung
auf die 2012 erst im März stattfindenden Wettkämpfe fortgesetzt. Besonders die
Jungs haben sich für das kommende Jahr ambitionierte Ziele gesetzt und wollen
das gute Ergebnis aus diesem Jahr deutlich übertreffen. Besonders erfolgreich
waren die Aktiven bei den
Bezirksmeisterschaften in Darmstadt und Griesheim im Mai sowie den Hessischen
Jahrgangsmeisterschaften im November. In Erinnerung geblieben sind auch die
Mannschaftspokalsiege in Heppenheim im August und in Pfungstadt im Dezember.
Die Schließung des Hallenbades dauerte in diesem Jahr nur wenig länger als
geplant, so dass das Training komplett in das Pfungstädter Freibad verlagert
werden konnte und nicht wie 2010 andere Vereine um Trainingsmöglichkeiten
gebeten werden mussten.
Große
Fortschritte konnten endlich bei der Gestaltung des Außenbereiches der
Schwimmerhalle erreicht werden. Durch einige Arbeitseinsätze und viele fleißige
Helfer wurde eine Terrasse geschaffen, die in Zukunft intensiv für das
Vereinsleben und geselliges Beisammen sein genutzt werden soll.
In
diesem Sinne wünsche ich allen Vereinsmitgliedern und Freunden des
Schwimmsports ein frohes Weihnachtsfest und ein gesundes und sportlich
erfolgreiches Jahr 2012!
Julian Sievert
Am Samstag des dritten Adventswochenendes fand die traditionelle Weihnachtsfeier der TSV-Schwimmer statt.
Los ging es um 15 Uhr mit den "Kleinen" in der Ludwig-Crössmann-Halle. Die Jugendsprecher Sarah und Tabea führten durch das Abendprogramm. In gemütlicher Atmosphäre wurden Weihnachtslieder gesungen, natürlich wie in den letzten Jahren mit musikalischer Begleitung von Jens und mir. Silvi zeigte ihr Talent im Geschichten vorlesen und fesselte dabei neben den Schwimmschulkindern auch den Hendrik, der gespannt lauschte (siehe Foto). Anschließend wurde noch ein Ratespiel gespielt, bei dem Bilder anhand von nacheinander erscheinenden Puzzlestücken erkannt werden mussten. Und während wieder gesungen wurde, schlich sich doch - so eine Überraschung! - der Nikolaus in die Halle. Hinter seinem großen, weißen Bart verbarg sich diesmal der Robin, der seine Rolle hervorragend spielte und mit den Geschenken viele Kinderherzen glücklich machte. Zumindest die jener Kinder, die nicht schreiend weggerannt sind... Nein Spaß beiseite, alle waren glücklich und so klang mit Kaffee und Kuchen der erste Teil der Weihnachtsfeier langsam aus.
Nun verlassen wir den sicheren Hafen der warmen Halle und wagen uns vor in die eisige Kälte. Die Weihnachtsfeier der älteren Schwimmer und Helfer fand ab 19 Uhr im Freien vor unserem Schwimmerraum statt. Auf der neu gestalteten Terrasse waren Pavillons, Tische und Bänke aufgebaut. Ein Grill und Buffet der eingegangenen Salat/Nachtischspenden versorgte alle Gäste ausreichend mit Nahrung, gegen die Kälte halfen neben den Heizpilzen auch Glühwein, Kinderpunsch oder heißer Orangensaft. Und auch die neu angelegte Feuerstelle wurde gebührend eingeweiht und zum Aufwärmen sowie Stockbrot machen verwendet. Und wer denkt, Geschenke sein nur etwas für kleine Kinder, liegt hier eindeutig falsch. Schwimmer, Trainer, Kampfrichter und andere Helfer aller Altersklassen freuen sich immer wieder über eine kleine Aufmerksamkeit. So verweilte man gerne noch etwas länger beisammen, unbestätigten Berichten zufolge soll die letzte Gruppe erst um ein Uhr nachts widerwillig das Feld geräumt haben. Und wieder einmal drängte sich der Gedanke auf, unseren neuen Außenbereich auch öfter außerhalb der alljährlichen Feste zu belagern.
In diesem Sinne wünsche ich allen eine frohe Weihnachtszeit und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Euer PBK-Redakteur, Tim Jeck


Hallihallo allerseits! Wird mal wieder höchste Zeit, dass ich mich hier zu Wort melde. Und was könnte ein besserer Anlass dafür sein als ein Wettkampf im eigenen Bad? Und so beginne ich mit der Beschreibung dieses wundervollen Sonntags Ende November um 8 Uhr morgens...
Ja, wie in den letzten Jahren auch ging es relativ früh los. Dies hat den einfachen Grund, dass der komplette Wettkampf an einem Tag abgewickelt wurde und auch niemand Lust hat, den gesamten Abend im Schwimmbad zu verbringen. Also hinein ins Vergnügen und ... "Puh, ist das warm hier!" So oder so ähnlich werden sich die meisten gefühlt haben. Und nicht nur die Lufttemperatur war zu hoch, auch das Wasser hätte um einiges kühler sein dürfen. Fast hätte man meinen können, die geplante Saunalandschaft sei auf das komplette Bad ausgeweitet und zur Premiere am Wettkampftag eröffnet worden. Aber Spaß beiseite, derartige Verhältnisse sind für den Sport nicht unbedingt förderlich und verursachen zudem unnötige Heizkosten. Doch nun zum Wettkampfgeschehen.
Wie wir bereits aus Erfahrung wissen, gibt es auch im Schwimmen das Phänomen des Heimvorteils. Zwar ist unser Becken wie andere auch 25 Meter lang, doch wurden bisher bei Pfungstädter Wettkämpfen, egal ob von TSV oder FTG ausgerichtet, überdurchschnittlich häufig Bestzeiten geschwommen. Das war auch dieses Mal der Fall, so blieb tatsächlich kein einziger der 22 Starter ohne Bestzeit. Das ist doch mal eine Statistik! Wobei, bei unserem Stammes...ähm nein...Mannschaftsältesten könnte das durchaus daran liegen, dass die DSV-Bestzeitentabelle erst Leistungen ab dem Jahr 2000 verzeichnet. Sorry Börny! Deine 100m Lagen in 1:16,17 waren natürlich trotzdem eine hervorragende Leistung. Gar nicht egoistisch möchte ich hier darauf hinweisen, dass meine Bestzeit über 50m Brust (0:33,71) mit 524 Punkten die beste männliche Einzelleistung des Tages darstellte und mir - oh Wunder! - sogar eine Randnotiz im Darmstädter Echo bescherte. Und dass ich nach langer Zeit mal wieder den Julian (0:33,94) schlagen konnte fand ich auch nicht schlecht. Aber auch viele andere konnten mit sehr guten Leistungen auf sich aufmerksam machen, sodass Trainerin Nadja mit dem Standardsatz "Herzlichen Glückwunsch zur neuen Bestzeit" gar nicht mehr hinterher kam. Am Leben gehalten von zwei großen Dosen Energy-Drink kämpfte sie sich durch den Tag und nahm dabei auch den langsamen Verlust ihrer vom Anfeuern strapazierten Stimme in Kauf. Voller Einsatz für die Mannschaft!
Mit diesem Motto gingen auch die vier Staffeln an den Start, jeweils eine männliche und eine weibliche für Lagen und Freistil. Und alle personell in unterschiedlichen Konstellationen. Die 4x50m Lagen schwammen Tabea, Sarah Lausch, Sarah Wedel und Carolin in 2:43,34 (Platz 4). Die Freistilstaffel übernahmen Josefine, Chiara, Annika und Carolin und erreichten mit 2:29,86 Platz 5. Bei den Herren lag der Fokus auf unserer Lagenstaffel, die trotz des Fehlens von Rückenspezialist Jens eine neue Bestzeit erreichen konnte. Julian, ich, Pedro und Felix (die Aufzählung erfolgt wie immer in Staffelreihenfolge) schwammen mit überraschend guten 2:07,98 wieder einen Hauch schneller als die Griesheimer (SVS) und wurden mit dem ersten Platz belohnt. Auf das Fotoshooting mit Trophäen wollte natürlich keiner von uns verzichten, wobei es Felix tatsächlich bei ALLEN vier Versuchen gelang, wie ein Konsument nicht ganz legaler Substanzen aus der Wäsche zu schauen. Ich habe netterweise das "noch am normalsten aussehende" Foto angehängt. Und wenn man sich schon die Fotos anschaut, kann man sich auch gleich über die lustige Badekappe von Robin wundern. Womit wir bei der letzten noch fehlenden Staffel angekommen wären. Bei 4x50m Freistil durften sich mal die jüngeren Mannschaftsmitglieder in Szene setzen. Hendrik, Jimmy und Leon standen relativ früh als Starter fest. Schlussschwimmer Robin, der eigentlich krankheitsbedingt fehlte und "nur mal kurz zum Zugucken" vorbei kam, hielt es wohl nicht untätig am Beckenrand aus. Hose und Kappe geliehen und ab ging es. Dass am Ende 2:13,28 (Platz 5) heraus kamen, lag unter anderem an seiner Einzelzeit von 28,87 Sekunden, was Nadja ein spontanes "Du bist vielleicht krank im Kopf!" entlockte. Ob es daran lag, oder nur an der schicken Kappe... wer weiß?
Last but not least: die Mannschaftswertung. Und wer könnte sich wohl für den Gewinn eben dieser besser eignen als wir? Richtig: Niemand! Und so sorgten wir mit 393 Punkten dafür, dass der Pokal zwar nicht beim Gastgeber, aber dennoch in Pfungstadt verblieb (2. SVS Griesheim: 369, 3. Rheinhessen-Mainz: 349). Die zugegebenermaßen auch zahlenmäßig schwächer vertretenden Kollegen von der FTG landeten mit Platz 6 von 12 teilnehmenden Vereinen im Mittelfeld. Eins muss man ihnen aber zugute halten: der Wettkampf wurde gut organisiert und reibungslos über die Bühne gebracht. Die Siegerehrungen ließen nicht lange auf sich warten und wurden schnell abgewickelt, zudem sahen die futuristischen Medaillen mal erfrischend anders aus. Und die Tradition mit den Schoko-Adventskalendern für jeden Aktiven macht immer wieder Freude. Sofern man sie rechtzeitig in kühle Sicherheit brachte.
Und damit verabschiede ich mich und wünsche Euch allen noch eine schöne Adventszeit,
Euer PBK Redakteur, Tim Jeck


11 Vereine folgten am Wochenende der Einladung der Schwimmabteilung der FTG Pfungstadt zum 4. Adventsschwimmen im Pfungstädter Hallenbad. Darunter auch 23 Aktive vom TSV, die den Heimvorteil gut nutzen konnten und eine wahre Flut an Bestzeiten zeigten. Dadurch sicherten sich die Schwimmer zahlreiche Podestplätze. Zudem
sicherte sich die 4x50 Meter Lagen-Staffel der Herren in starken 2:07,98 Min.
den ersten Platz. Am Ende konnte so trotz einiger krankheitsbedingter Ausfälle der Mannschaftspokal gewonnen werden. Gute Punkteleistungen gab es durch: Carolin Adam 328 Punkte (50m Freistil 0:34,75), Sarah Lausch 345 Punkte (200m Freistil 2:43,66), Sarah Wedel 299 Punkte (100m Freistil 1:19,03), Tim Jeck 524 Punkte (50m Brust 0:33,71), Felix Olsowski 460 Punkte (100m Freistil 1:00,92), Julian Sievert 513 Punkte (50m Brust 0:33,94) und Pedro Zubieta 490 Punkte (50m Brust 0:34,46). Weiterhin waren am Start: Melanie Adam, Julia Degenhart, Selina Hübel, Alicia Jäger, Josefine Kahl, Svenja Kleinschmidt, Chiara Sophie Lausch, Valerie Maus, Tabea Pfenning, Annika von Hagen, Edward Brikun, Bernhard Jäger, Songyi Jimmy Lin, Leon Weber, Hendrik Raab und Robin Weber. Besonderer Dank gilt wieder den Kampfrichtern die im Einsatz waren: Nicola Jeck, Heinz Maus und Guochon Lin.
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